Weltreise

AIDA Weltreise 2026/2027

126 Tage Südhalbkugel. Meine ehrliche Einschätzung

Route

Merkmale

Häfen

Kosten

Planung

Vergleich

FAQ

AIDA WELTREISE 2026/2027

Eine Weltreise mit AIDA ist keine normale Kreuzfahrt – sie ist ein mehrmonatiges Leben an Bord. 126 Tage durch mehrere Zeitzonen, unterschiedliche Klimazonen, intensive Hafentage und lange Seepassagen stellen ganz andere Anforderungen als eine klassische Reise von zwei oder drei Wochen. In diesem Artikel bekommst du meine ehrliche Einordnung zur Route 2026/2027: alle Häfen mit persönlicher Einschätzung, was diese Route wirklich prägt, was sie von der 2027/2028er-Route unterscheidet – und worauf du dich einstellen solltest. Kein Werbetext, sondern das, was du im Katalog nicht findest.

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Mehr Informationen

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DIE ROUTE

Das Bordkonto – wie Bezahlen auf dem Schiff wirklich funktioniert

Mit 126 Tagen führt die Route 2026/2027 überwiegend über die Südhalbkugel – durch Europa, Südamerika, die Südsee, Australien und Afrika. Was diese Route besonders macht, ist nicht die Zahl der Häfen, sondern ihr Charakter: lange Passagen, intensive Naturerlebnisse und ein Rhythmus, der sich grundlegend von städtedominierten Routen unterscheidet. Was das konkret bedeutet, erkläre ich hier.

Die Route auf einen Blick
126
Tage
5
Kontinente
48
Hafentage
AIDAsol
Schiff
Die Route 2026/2027 ist keine Städte-Weltreise. Sie ist geprägt von Weite, langen Passagen und Naturerlebnissen, die man so nicht buchen kann. Wer das weiß, startet mit den richtigen Erwartungen.
Routen-Charakter
Natur, Weite und Passagen – so fühlt sich diese Route an

Der entscheidende Unterschied zur 2027/2028er-Route liegt nicht in der Länge, sondern im Charakter. Hier dominieren keine Metropolen, sondern Naturerlebnisse: Gletscherpassagen in Patagonien, Kap Hoorn, die Südsee, Neuseeland, Australien. Viele Häfen liegen abseits großer Infrastruktur – das macht sie besonders, erfordert aber auch eine andere Art der Planung.

Merkmal Meine Reise 2024/25 Route 2026/27 ★ Route 2027/28
Dauer 117 Tage 126 Tage 144 Tage
Metropolenanteil
~35 %
~45 %
~65 %
Naturanteil
~55 %
~45 %
~25 %
Grundcharakter Natur & Weite Ausgewogen, naturlastig Urban & Vielfalt
Rhythmus Gleichmäßig Gleichmäßig Wechselhaft, intensiv
Zielgruppe Naturliebhaber Natur & Entschleuniger Städtereiser
Meine eigene Weltreise 2024/2025 war dieser Route sehr ähnlich – stark natur- und passagengeprägt. Lange Seetage, Patagonien, Neuseeland, der Südpazifik. Wer Natur und Weite sucht, ist hier genau richtig. Wer vor allem Metropolen möchte, sollte sich die Route 2027/2028 ansehen.
Seetage – warum sie wichtig sind
So viele Seetage – braucht man die wirklich?

Aus eigener Erfahrung: Ja, absolut. Wir haben das am Anfang selbst total unterschätzt. Ab Südamerika werden die Eindrücke intensiver – lange Hafentage, frühe Ausflüge, sehr unterschiedliche Landschaften und Kulturen über Wochen hinweg. Diese Eindrücke wollen verarbeitet werden.

Was Seetage geben
  • Erholung nach intensiven Hafentagen
  • Zeit um Eindrücke zu verarbeiten
  • Bordleben und Routine entwickeln
  • Mentale Pausen zwischen Kontinenten
  • Lange Passagen wie Kap Hoorn werden vom Schiff erlebt
Was viele unterschätzen
  • Sechs Hafentage hintereinander (z.B. Neuseeland) erschöpfen
  • Ab dem dritten Tag ohne Pause merkt man den Unterschied
  • Frühe Ausflüge auf langen Etappen kosten Kraft
  • Wer Seetage als verschwendete Zeit sieht, unterschätzt die Route
Besonders deutlich wurde das in Neuseeland – sechs Hafentage hintereinander, und spätestens nach dem dritten waren wir schlichtweg durch. Ab diesem Punkt haben wir uns regelrecht auf die nächsten Seetage gefreut – einfach um durchzuatmen, anzukommen und das Erlebte sacken zu lassen. Seetage sind kein Lückenfüller. Sie sind ein wichtiger Teil der Reise.

ROUTEN-BESONDERHEITEN

Was diese Route wirklich prägt

Viele Herausforderungen dieser Route lassen sich nicht an einzelnen Häfen festmachen. Sie entstehen aus Rhythmus, Klima, langen Distanzen und dem Zusammenleben an Bord über Monate hinweg. Wer diese Faktoren kennt und realistisch einschätzt, startet deutlich entspannter in die Reise.

Was diese Route wirklich prägt
5 Dinge, die du kennen solltest

Viele Herausforderungen dieser Route lassen sich nicht an einzelnen Häfen festmachen. Sie entstehen aus Rhythmus, Klima, langen Distanzen und dem Zusammenleben an Bord über Monate hinweg. Wer diese Faktoren kennt und realistisch einschätzt, startet deutlich entspannter in die Reise.

01 Zeitumstellungen – unterschätzt, obwohl es „nur" eine Stunde ist
+
Auf der Südhalbkugel wechseln die Zeitzonen häufig – oft nur um eine Stunde. Das klingt harmlos, summiert sich aber über Wochen. Gerade in Phasen mit vielen Landtagen und frühen Ausflügen merkt man, dass der Körper ständig leicht aus dem Rhythmus gerät. Man funktioniert zwar, ist aber schneller müde und weniger belastbar als gedacht.
Meine Erfahrung: Mich hat es zeitweise wirklich aus der Bahn geworfen – ich war immer schon um 4 Uhr wach. Seetage danach waren Gold wert.
02 Klima & Jahreszeiten – nicht überall Sommer, Sonne, Strand
+
Ein häufiger Denkfehler bei Südhalbkugel-Routen: Südsee gleich Traumwetter. Tatsächlich liegt die Weltreise zeitlich teilweise mitten in der Regenzeit. Die Route bringt sehr unterschiedliche Bedingungen mit sich:
  • Regenzeit in der Südsee – bei uns hat es nahezu eine komplette Woche durchgeregnet
  • Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit in tropischen Regionen
  • Kälte rund um Patagonien und Kap Hoorn
  • Plötzliche Wetterumschwünge auf langen Passagen
Meine Erfahrung: Wer sich darauf einstellt, erlebt weniger Enttäuschungen. Das Wetter gehört zur Reise – man kann es nicht planen, aber man kann seinen Frieden damit machen.
03 Seegang & Wellengang – gehört auf dieser Route dazu
+
Gerade auf einer Südhalbkugel-Weltreise sollte man mit rauerem Seegang rechnen – insbesondere rund um Kap Hoorn und bei Ozeanüberquerungen. Wer zu Seekrankheit neigt, sollte das unbedingt in die Vorbereitung einbeziehen.
Meine Erfahrung: Bei uns war am Kap Hoorn sprichwörtlich Ententeich – wunderschön ruhig. Dafür hatten wir kurz vor Neuseeland einen Hurrikan mit starkem Wellengang. Beides gehört dazu und lässt sich nicht planen.
04 Mitreisende & Gelassenheit – mehrere Monate mit denselben Menschen
+
Auf einer AIDA Weltreise ist man mehrere Monate mit denselben Menschen unterwegs. Das Publikum ist überwiegend deutsch – mit allen Vor- und Nachteilen. Auch wenn es die Minderheit ist: Nörgler, Dauerbeschwerer oder Liegenreservierer fallen auf, gerade über einen so langen Zeitraum.
Unser Learning: Am besten mit einer positiven, gelassenen Haltung rangehen und sich die eigene Stimmung nicht verderben lassen. Man kann andere nicht ändern – die eigene Einstellung schon.
05 Sprache & Guides – außerhalb Europas realistisch bleiben
+
An Bord von AIDA funktioniert alles komplett auf Deutsch. An Land sieht das außerhalb Europas anders aus. In vielen Regionen fahren AIDA-Guides als Übersetzer mit – die Qualität ist dabei allerdings sehr unterschiedlich.
  • In Australien haben AIDA-Mitarbeiter keine Arbeitserlaubnis – alle Ausflüge laufen mit englischsprachigen lokalen Guides
  • In Südamerika und der Südsee ist Englisch sehr hilfreich, aber nicht überall verfügbar
  • Eine Übersetzungs-App mit Offline-Funktion ist auf dieser Route Pflicht
Meine Einschätzung: Wir sind in deren Land zu Gast und können nicht erwarten, dass überall Deutsch gesprochen wird. Grundlegende Englischkenntnisse erleichtern viele Situationen deutlich – und ein paar Floskeln reichen völlig aus.
Kurz zusammengefasst: Diese Route ist intensiver als sie auf dem Papier aussieht. Wer das weiß und akzeptiert, erlebt weniger Überraschungen – und deutlich mehr schöne Momente.

DIE HÄFEN

Alle Häfen der Route – meine persönliche Einschätzung

Bei einer Weltreise stellt sich in fast jedem Hafen dieselbe Frage: Bordausflug, auf eigene Faust oder vorab organisierte Tour? Ich habe alle Häfen dieser Route nach meinem bewährten System eingeordnet – mit ehrlicher Einschätzung und dem Hinweis, wo ich selbst war und wo nicht. So bekommst du eine realistische Grundlage für deine eigene Planung.

So lese ich die Häfen ein
5 Kategorien + Passagen – ein klares System
Metropole
Auf eigene Faust gut machbar. Gute Infrastruktur, viel Freiheit – aber Energie einplanen.
Natur & Erlebnis
Ausflug lohnt sich. Das eigentliche Highlight liegt außerhalb des Hafens.
Transfer-Hafen
Ohne Planung kein guter Tag. Hier entscheidet die Vorbereitung – nicht die Spontaneität.
Insel & Südsee
Weniger planen, mehr erleben. Das Feeling ist das Ziel – nicht die Checkliste.
Sicherheitshinweis
Geführte Tour klar empfohlen. Hier bewege ich mich nicht auf eigene Faust.
Bei Häfen, an denen ich noch nicht war, weise ich das klar aus. Meine Einschätzung basiert dort auf Lage, Infrastruktur und typischen Abläufen für Kreuzfahrtgäste – aber nicht auf eigener Erfahrung vor Ort.
Meine Grundeinschätzung zu Ausflügen: An fast allen Häfen kann man entspannt vor Ort etwas organisieren – oft günstiger und flexibler als über AIDA. Die teuersten und schwächsten Ausflüge dieser Weltreise waren tatsächlich AIDA-Ausflüge – mit wenigen Ausnahmen wie Moorea und den Osterinseln. Plattformen wie GetYourGuide, Viator oder Tripadvisor sind oft die bessere Wahl. Die UBER-App ist in vielen Ländern ein echter Gamechanger.
Ausnahme Osterinseln: Ohne lizenzierten, ortsansässigen Guide darf man die Nationalparks nicht besuchen. Hier unbedingt frühzeitig buchen – das Angebot ist begrenzt und die Nachfrage hoch.
Region 1
Europa
Der Start – bekannte Häfen, entspannt einsteigen
Hamburg
Start- & Zielhafen · Kein ausführlicher Eintrag
A Coruña
Metropole Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
A Coruña lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden – Altstadt, Promenade und Hafen liegen nah beieinander. Wer einen besonderen Tag möchte, plant einen Ausflug nach Santiago de Compostela. Das lässt sich sowohl mit dem Zug als auch über eine organisierte Tour gut umsetzen. Wir waren zweimal dort und können beides empfehlen.
Lissabon
Metropole Ich war dort
FußläufigJa – viele Höhenmeter
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Lissabon bietet unendlich viele Möglichkeiten – Alfama, Belém, Aussichtspunkte, Straßenbahn, Food-Spots. Alles lässt sich hervorragend auf eigene Faust organisieren. Mein persönlicher Tipp: Wecker stellen für das Einlaufen am frühen Morgen. Das ist ein Moment, den man nicht vergessen wird.
Typischer Fehler Zu viel auf einmal vornehmen. Lissabon ist eine Stadt zum Treiben lassen – nicht zum Abhaken.
Funchal · Madeira
Metropole Natur Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Madeira ist so vielfältig, dass man sich entscheiden muss: Stadtbummel oder Levada-Wanderung? Beides lässt sich gut auf eigene Faust planen. Wer die Insel wirklich erleben will, sollte ins Inselinnere. Der Hop-on-Hop-off gibt einen ersten Überblick.
Typischer Fehler Nur in Hafennähe bleiben. Die eigentliche Schönheit Madeiras liegt im Inneren der Insel.
Gran Canaria
Metropole Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Las Palmas lässt sich gut zu Fuß erkunden. Wer mehr sehen möchte, nimmt einen Mietwagen in den Süden der Insel. Für einen entspannten Tag: Spaziergang zur Promenade am Strand – dort gibt es auch tolle Fischrestaurants.
Santa Cruz de Tenerife
Metropole Transfer empfohlen Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNein – Mietwagen besser
Meine Einschätzung
Santa Cruz selbst ist eher unspektakulär. Die Highlights liegen außerhalb – Teide-Nationalpark, Los Cristianos, die Südküste. Direkt am Hafen bei CiCar einen Mietwagen buchen und selbst losfahren. Wichtig: An Kreuzfahrttagen früh reservieren – die Fahrzeuge sind schnell weg.
Typischer Fehler Die Stadt als Highlight sehen. Santa Cruz ist der Startpunkt für den Tag – nicht das Ziel.
Mindelo · São Vicente / Kap Verden
Insel & Südsee Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Mindelo hat einen ganz eigenen Charakter – entspannter Insel-Stopp mit afrikanisch-portugiesischem Flair. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Wer aktiver sein möchte, bucht direkt vor Ort eine Schnorcheltour mit Schildkröten – das ist das lokale Highlight und absolut empfehlenswert.
Region 2
Südamerika
Großstädte, Emotionen – und klare Sicherheitshinweise

Südamerika ist emotional – Buenos Aires, Rio, die Osterinseln. Gleichzeitig ist es die Region, die die meiste Planung erfordert. Nicht überall ist eine eigene Erkundung empfehlenswert. Ich sage das klar und direkt.

Boca da Valeria · Brasilien
Natur & Erlebnis Noch nicht vor Ort
FußläufigJa – kleines Dorf
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Boca da Valeria – Einschätzung basiert auf Lage und typischen Abläufen.
Boca da Valeria ist ein winziges Amazonas-Dorf – kein klassischer Tourismus-Hafen, sondern ein echter kultureller Stopp. Man legt direkt am Dorfstrand an, Einheimische kommen mit Tieren und Früchten ans Schiff. Kein Programm nötig – einfach aussteigen, schauen, erleben. Das ist ein Hafen für Neugierige.
Santarém · Brasilien
Natur & Erlebnis Noch nicht vor Ort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustEingeschränkt
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Santarém – Einschätzung basiert auf Lage und typischen Abläufen.
Santarém liegt mitten im Amazonas – das eigentliche Erlebnis ist nicht die Stadt, sondern die Natur drumherum. Das Zusammentreffen von Rio Tapajós und Amazonas – das sogenannte „Treffen der Gewässer" – ist ein besonderes Naturphänomen. Einen organisierten Ausflug wählen und die Liegezeit realistisch einschätzen.
Ilhéus · Brasilien
Metropole Noch nicht vor Ort
FußläufigJa
Eigene FaustEingeschränkt
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Ilhéus – Einschätzung basiert auf Lage und typischen Abläufen.
Ilhéus ist bekannt als Geburtsort des Schriftstellers Jorge Amado und für seine Kakao-Plantagen. Der Ort selbst ist überschaubar. Wer mehr möchte, plant einen Ausflug zu einer Kakao-Fazenda – das ist das kulturelle Highlight dieser Region und etwas wirklich Besonderes.
Rio de Janeiro
Sicherheitshinweis Ich war dort
FußläufigNicht empfohlen
Eigene FaustNicht empfohlen
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offMöglich – mit Begleitung
AIDA-AusflugKlar empfohlen
Meine Einschätzung
Rio ist ein absoluter Bucketlist-Hafen – Christusstatue, Zuckerhut, Copacabana gehören einfach dazu. Wir hatten eine zweitägige Tour die alle Highlights abgedeckt hat – Bucketlist abgehakt. Aber ich würde mich dort niemals ohne Guide bewegen – nicht weil ich ängstlich bin, sondern weil das Bauchgefühl vor Ort ein anderes war.
Wichtiger Hinweis Rio auf eigene Faust erkunden ist hier kein Sparmodell – sondern ein Sicherheitsrisiko. Geführte Tour buchen, Bucketlist abhaken, genießen.
Buenos Aires
Metropole Ich war dort
FußläufigJa – Zentrum gut
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugJa – auch empfehlenswert
Meine Einschätzung
Buenos Aires ist eine der schönsten Städte Südamerikas – europäisch geprägtes Flair, tolle Stadtteile, lebhafte Atmosphäre. La Boca, San Telmo, Recoleta – alles gut auf eigene Faust zu erkunden. Mein Lieblingshafen in Südamerika.
Typischer Fehler Nur La Boca sehen. Die schönen Ecken liegen in anderen Stadtteilen – San Telmo und Recoleta sind deutlich sehenswerter.
Montevideo · Uruguay
Metropole Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Montevideo ist ruhiger und überschaubarer als Buenos Aires. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Ein schöner Hafen für einen entspannten Tag nach den intensiven Brasilien-Stopps – nicht zu viel vornehmen.
Region 3
Patagonien & Passagen
Das Herzstück dieser Route – Naturerlebnisse, die man nicht kaufen kann

Dieser Abschnitt ist für mich das Herzstück der 2026/2027-Reise. Gletscherpassagen, Kap Hoorn, Patagonien – das sind keine touristischen Highlights, sondern Naturerlebnisse, die man so nirgendwo kaufen kann. Hier gibt es keine Häfen im klassischen Sinne, sondern Passagen, die man vom Schiff aus erlebt.

San Antonio · Chile – Ausgangspunkt Santiago & Valparaíso
Transfer-Hafen Ich war dort
FußläufigNein
Eigene FaustJa – Bus möglich
ÖPNVBus nach Santiago/Valparaíso
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
San Antonio ist der perfekte Ausgangspunkt für zwei sehr unterschiedliche Ziele: Santiago de Chile oder Valparaíso. Theoretisch fahren vom nahegelegenen Bahnhof Busse in beide Richtungen. Ich habe beide Tage mit einer geführten Tour der GermanPirates gemacht – das war toll und würde ich jedem empfehlen. Lokale Guides, kleine Gruppen, auf Deutsch.
Puerto Montt · Chile – Tenderhafen
Transfer-Hafen Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa – Taxis vor Ort
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugHat sich nicht gelohnt
Meine Einschätzung
Puerto Montt ist ein Tenderhafen – man kommt per Beiboot an Land. Direkter Uber oder ÖPNV gibt es nicht, aber viele Taxis und lokale Anbieter direkt vor Ort. Den AIDA-Ausflug würde ich nicht nochmal buchen – er hat sich für mich nicht gelohnt. Das nächste Mal lieber direkt vor Ort organisieren, das ist günstiger und flexibler.
Puerto Madryn · Argentinien
Natur & Erlebnis Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa – mit Ausflug
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Puerto Madryn ist der Hafen für Wale und Pinguine. Halbinsel Valdés ist UNESCO-Weltnaturerbe – Orca-Sichtungen, Seelöwen, Pinguinkolonien. Eines der absoluten Highlights dieser Route. Hier unbedingt einen Ausflug planen und frühzeitig buchen – das Angebot ist in der Hauptsaison begrenzt.
Stanley · Falklandinseln
Natur & Erlebnis Ich war dort
FußläufigJa – Ort klein
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen für Natur
Meine Einschätzung
Stanley ist winzig – der Ort selbst ist in einer Stunde gesehen. Das eigentliche Erlebnis sind die Pinguinkolonien im Umland. Wer nur einmal im Leben Pinguine in freier Wildbahn sehen möchte: Das hier ist die Gelegenheit. Unbedingt einen Ausflug planen.
Gletscherpassage & Beagle-Kanal
Kein Landgang · Vom Schiff aus erleben · Warme Kleidung einpacken
Passage
Die Gletscherpassage in Chile gehört für mich zu den beeindruckendsten Momenten einer Weltreise. Man fährt durch fjordähnliche Landschaften, sieht Gletscher die ins Wasser reichen, Wasserfälle, völlige Stille – unterbrochen nur vom Knirschen des Eises. Das lässt sich nicht in Worte fassen. Wecker stellen, früh aufstehen, auf Deck gehen – und einfach staunen.
Ushuaia · Argentinien – Ende der Welt
Natur & Erlebnis Ich war dort
FußläufigJa – Ort gut erkundbar
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Ushuaia – das Ende der Welt, und das spürt man. Der Ort selbst ist charmant und zu Fuß gut erkundbar. Wer mehr möchte: Tierra del Fuego Nationalpark, Beagle-Kanal-Tour oder die Zugfahrt mit dem alten Dampfzug – der „Tren del Fin del Mundo". Alles lässt sich gut selbst planen.
Kap Hoorn
Kein Landgang · Sehr wetterabhängig · Unbedingt auf Deck gehen
Passage
Kap Hoorn ist legendär – und völlig wetterabhängig. Bei uns war es sprichwörtlich Ententeich, wunderschön ruhig. Bei anderen Reisenden war es Sturm und raue See. Beides gehört dazu und lässt sich nicht planen. Wer Kap Hoorn auf dem Programm hat: Geh raus auf Deck, egal wie es ist. Das ist ein Moment, den man nicht vergisst – egal ob Sonnenschein oder Sturm.
Region 4
Südsee
Das Feeling ist das Ziel – weniger planen, mehr erleben

Die Südsee ist für viele das emotionale Herzstück einer Weltreise. Hier gelten andere Regeln: nicht durchoptimieren, nicht alles sehen wollen – ankommen, genießen, loslassen. Und: Das Wetter ist nicht immer so wie auf den Postkarten.

Osterinseln · Rapa Nui
Natur & Erlebnis Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustNein – Guide Pflicht
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugZwingend – Guide Pflicht
Meine Einschätzung
Die Osterinseln sind einer der beeindruckendsten Orte, die ich je gesehen habe. Die Moai stehen da wie aus einer anderen Welt – man steht davor und versteht nicht ganz, wie das möglich war. Wichtig: Ohne lizenzierten ortsansässigen Guide darf man die Nationalparks nicht besuchen. Unbedingt frühzeitig buchen – das Angebot ist begrenzt und die Nachfrage hoch.
Typischer Fehler Zu spät buchen. Wer wartet, hat keine Wahl mehr – oder zahlt deutlich mehr. Die Osterinseln sind der Hafen auf dieser Route, bei dem frühzeitige Planung wirklich entscheidend ist.
Papeete · Tahiti
Insel & Südsee Natur Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNein – lok. Tour besser
Meine Einschätzung
Tahiti wird oft unterschätzt – viele sagen Moorea sei schöner und Tahiti brauche man nicht. Das kann ich aus eigener Erfahrung überhaupt nicht bestätigen. Wir waren mit einem einheimischen Guide unterwegs – für wenig Geld – und es war großartig. Wasserfälle, schwarze Buchten, wilde grüne Landschaft. Tahiti hat mich wirklich überrascht.
Typischer Fehler Tahiti auslassen weil man denkt Moorea reicht. Beide lohnen sich – aus sehr unterschiedlichen Gründen.
Moorea
Insel & Südsee Ich war dort
FußläufigNein
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEiner der besten AIDA-Ausflüge
Meine Einschätzung
Moorea war für mich einer der besten Tage der gesamten Weltreise. Mit Rochen und Haien schnorcheln, danach BBQ auf einer kleinen einsamen Insel. Das war genau dieses Südsee-Gefühl, das man sich vorher vorstellt. Einer der wenigen AIDA-Ausflüge, den ich sofort wieder buchen würde.
Uturoa · Raiatea
Insel & Südsee Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa – ideal
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Uturoa ist ein Hafen, den man komplett auf eigene Faust erleben kann. Direkt am Hafen ist alles buchbar – von Ausflügen bis Speedboot zu einer einsamen Insel. Deutlich günstiger und flexibler als vorab gebuchte Ausflüge. Kein AIDA-Ausflug nötig – einfach ankommen und schauen.
Aitutaki
Insel & Südsee Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa – ideal
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Aitutaki lässt sich wunderbar auf eigene Faust erleben. Wir haben direkt am Hafen bei einem ortsansässigen Anbieter ein Speedboot nach One Foot Island genommen – unkompliziert, günstig, traumhaft. Danach noch durch den „Ort" gebummelt und am Imbiss gegessen. Das gehört genauso zum Erlebnis wie das türkisblaue Wasser.
Tonga
Insel & Südsee Noch nicht vor Ort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Tonga – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
Tonga ist bekannt für sein Freundlichkeit, Walbeobachtungen und das authentische Südsee-Feeling abseits der touristischen Pfade. Den Tag klar auf Wasser und Natur ausrichten – Schnorcheln, Walschwimmen (saisonal) oder einfach Inselgefühl genießen.
Mystery Island · Vanuatu
Insel & Südsee Im Sommer 2026
FußläufigJa – kleine Insel
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Ich besuche Mystery Island im Sommer 2026 – eigene Erfahrungen folgen danach hier.
Mystery Island ist eine kleine, unbewohnte Insel – türkisblaues Wasser, weiße Strände, absolute Ruhe. Man schwimmt, schnorchelt, lässt den Tag treiben. Kein Programm nötig, kein Ausflug nötig. Einfach ankommen und genießen.
Lifou · Neukaledonien
Insel & Südsee Im Sommer 2026
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Ich besuche Lifou im Sommer 2026 – eigene Erfahrungen folgen danach hier.
Lifou gilt als eine der schönsten Inseln Neukaledoniens – kristallklares Wasser, Korallen, entspannte Atmosphäre. Kein Hafen den man durchoptimieren muss – eher einer für Schnorcheln, Strand und Inselgefühl.
Nouméa · Neukaledonien
Insel & Südsee Im Sommer 2026
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Ich besuche Nouméa im Sommer 2026 – eigene Erfahrungen folgen danach hier.
Nouméa hat einen entspannten französischen Einschlag – Promenade, Strand, Inselgefühl. Kein Hafen den man durchoptimieren muss – eher einer zum Treiben lassen. Etwas Stadt, etwas Strand, etwas Atmosphäre.
Fidschi · Suva
Insel & Südsee Noch nicht vor Ort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht auf Fidschi – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
Klassischer Südsee-Insel-Tag: Strand, Wasser, Inselgefühl. Den Tag klar auf Natur und Erholung ausrichten – nicht als Stadtbummel planen. Ein Ausflug zu einer vorgelagerten Insel oder Schnorcheln bietet sich an.
Region 5
Australien
Weite, Natur und ein persönliches Kapitel – der Australien-Roadtrip
Australien ist bei dieser Route ein eigenes Kapitel – und ein besonders persönliches für mich. Ich habe die AIDAsol hier für 7 Tage verlassen und einen eigenen Roadtrip gemacht. Distanzen sind groß, englischsprachige Guides übernehmen komplett – und das Land hat mehr zu bieten als Sydney und Melbourne.
Melbourne
Metropole Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVJa – sehr gut
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Melbourne ist eine weltoffene, lebhafte Stadt mit toller Food-Szene und vielen Stadtteilen die sich zu erkunden lohnen. Ich habe Melbourne als Startpunkt meines Australien-Roadtrips genutzt – die Stadt selbst könnte ich problemlos mehrere Tage füllen. Wer nur einen Tag hat: Southbank, Federation Square, ein Café in Fitzroy.
Hobart · Tasmanien
Natur & Erlebnis Noch nicht vor Ort
FußläufigJa – Zentrum gut
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen für Natur
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Hobart – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
Hobart ist charmant und überschaubar. Das eigentliche Highlight liegt im Umland: Mt. Wellington mit Blick über die Stadt und die Bucht ist beeindruckend. Wer Zeit hat: MONA (Museum of Old and New Art) ist einzigartig – unbedingt frühzeitig planen, da Tickets begrenzt sind.
Känguru Island
Natur & Erlebnis Noch nicht vor Ort
FußläufigNein
Eigene FaustEingeschränkt
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht auf Känguru Island – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
Känguru Island ist eines der besten Naturschutzgebiete Australiens – Seelöwen, Kängurus, Koalas, Echidnas. Einen organisierten Ausflug wählen, da die Insel groß ist und Distanzen ohne eigenes Fahrzeug kaum zu überbrücken sind. Das ist ein echter Natur-Tag.
Adelaide
Metropole Noch nicht vor Ort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Adelaide – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
Adelaide gilt als entspannte, gut strukturierte australische Stadt. Die Innenstadt ist kompakt und gut erkundbar. Für Weinliebhaber: Die Barossa Valley Weinregion liegt nicht weit – ein lohnender Ausflug bei ausreichend Liegezeit. Alternativ ein entspannter Stadttag.
Fremantle · Perth
Metropole Ich war dort
FußläufigJa – Zentrum gut
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Perth hat mich positiv überrascht – eine moderne, saubere Stadt mit toller Lage am Indian Ocean. Kings Park mit Blick über die Stadt ist ein echtes Highlight. Fremantle lohnt sich für einen Nachmittag: Märkte, Küste, lockeres Flair. Perth wird häufig unterschätzt.
Sydney
Metropole Ich war dort
FußläufigJa
Eigene FaustJa
ÖPNVJa
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Sydney ist großartig – aber ich war zu Silvester dort, und das war eine eigene Erfahrung: Menschenmassen, volle Spots, Stress. Oper und Harbour gehören dazu, keine Frage. Wer zu einem ruhigeren Zeitpunkt anlegt, erlebt Sydney deutlich entspannter. Die Blue Mountains sind landschaftlich toll – wenn du Zeit hast.
Region 6
Afrika
Safari, Natur und Kapstadt – der emotionale Abschluss der Route
Walvis Bay · Namibia
Natur & Erlebnis Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa – mit Tour
ÖPNVNein
Uber / LyftNein
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-Ausflugnicht nötig
Meine Einschätzung
Walvis Bay ist einer dieser Häfen, die einen wirklich überraschen. Dünen, Flamingos, Robbenkolonien, Sandwich Harbour – Namibia hat eine ganz besondere Landschaft. Das ist nicht der klassische Kreuzfahrt-Hafen, sondern echter Naturgenuss. Einen Ausflug planen lohnt sich absolut.
East London · Südafrika
Metropole Noch nicht vor Ort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustEingeschränkt
ÖPNVNein
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in East London – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
East London ist ein Strandhafen mit Surfer-Charakter – nicht das typische Sightseeing-Ziel, sondern ein entspannter südafrikanischer Küstenort. Einen klaren Schwerpunkt setzen: entweder Strand und Strandpromenade oder ein Ausflug ins Umland. Nicht überladen.
Port Elizabeth · Südafrika
Natur & Safari Ich war dort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustJa – mit Tour
ÖPNVNein
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNein – private Tour besser
Meine Einschätzung
Port Elizabeth ist der perfekte Safari-Hafen. Tag 1: Addo Nationalpark – absolutes Muss. Tag 2 hatten wir eine private Tour mit Game Drive, Stadtrundfahrt, Summerstrand und SANCCOB. Das war großartig weil es nicht nur „Safari abhaken" war, sondern ein runder Tag mit sehr unterschiedlichen Eindrücken.
Kapstadt
Metropole Natur Ich war dort
FußläufigJa – Waterfront
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offJa – direkt am Terminal
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Kapstadt ist einer der Häfen, die man sowohl individuell als auch mit Ausflug hervorragend erleben kann. Beim letzten Mal wollten wir bewusst etwas anderes: Bloubergstrand, Westküsten-Nationalpark, danach eine Quad-Tour durch die Dünen bei Atlantis – ein echtes Highlight und eine Empfehlung für alle, die Kapstadt schon kennen.
Maputo · Mosambik
Metropole Noch nicht vor Ort
FußläufigEingeschränkt
Eigene FaustEingeschränkt
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
Ich war selbst noch nicht in Maputo – Einschätzung basiert auf Lage und Infrastruktur.
Maputo ist eine der weniger besuchten afrikanischen Städte auf Kreuzfahrtrouten – mit einem ganz eigenen Charakter. Einen organisierten Ausflug wählen um sicher und strukturiert einen guten ersten Eindruck zu bekommen. Spontane Erkundung auf eigene Faust würde ich hier nicht empfehlen.
Port Louis · Mauritius
Insel & Natur Ich war dort
FußläufigJa – Waterfront
Eigene FaustJa
ÖPNVEingeschränkt
Uber / LyftJa
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugNicht nötig
Meine Einschätzung
Die Waterfront ist ideal für einen entspannten Start. Was sich für mich wirklich gelohnt hat: Île aux Deux Cocos – eine private Insel, deutlich hochwertiger als Île aux Cerfs. Frische Kokosnüsse und Mangos direkt am Strand – einfach unschlagbar.
La Réunion · Le Port
Natur & Erlebnis Ich war dort
FußläufigNein
Eigene FaustJa – mit Mietwagen
ÖPNVNein
Uber / LyftEingeschränkt
Hop-on-Hop-offNein
AIDA-AusflugEmpfohlen
Meine Einschätzung
La Réunion ist ein klarer Naturhafen – raus aus dem Hafen und ins Inselinnere. Das Beeindruckende ist nicht die Stadt, sondern die Landschaft. Das absolute Highlight war für mich das Lavafeld – das sieht man nicht alle Tage und macht La Réunion zu einem der unvergesslichsten Häfen dieser gesamten Route.

KOSTEN & BUDGET

Was diese Weltreise wirklich kostet

Der ausgeschriebene Reisepreis ist nur der Anfang. Auf 126 Tagen summieren sich zusätzliche Ausgaben schneller als gedacht – nicht weil man leichtfertig ist, sondern weil sich ständig Möglichkeiten ergeben. Hier erkläre ich ehrlich, womit du rechnen solltest.

Wo entstehen Zusatzkosten
Der Reisepreis ist die Basis – nicht das Gesamtbudget
Der Buchungspreis deckt Unterkunft, Verpflegung im Buffetrestaurant und viele Bordangebote ab. Was häufig vergessen wird: Je länger die Reise, desto mehr Situationen entstehen, in denen man bewusst Geld ausgibt – einfach weil sich Gelegenheiten bieten. Das ist weder dramatisch noch ungewöhnlich – man sollte es nur realistisch einplanen.
An Bord
Bordkosten – klein aber kumulativ
Einzeln betrachtet überschaubar – über 126 Tage summiert sich das spürbar.
  • Getränke außerhalb der Inklusivleistungen
  • Internetpakete
  • Spa & Wellnessangebote
  • À-la-carte-Restaurants
  • Brückenführungen & Spezialangebote
  • Fotos & Erinnerungsprodukte
An Land
Ausflüge – besonders bei Naturzielen teuer
Patagonien, Osterinseln und Naturpassagen liegen preislich in einer anderen Kategorie als Mittelmeer-Ausflüge.
  • Osterinseln: Guide-Pflicht, begrenztes Angebot, hohe Preise
  • Patagonien: Transfer-Kosten und Touren
  • Australien: Distanzen bedeuten höhere Transfer-Kosten
  • Safari Südafrika: Private Touren lohnen sich – aber kosten
Natur-Route Besonderheit
Weniger Metropolen – andere Kosten-Treiber
Im Gegensatz zur 2027/28-Route entstehen hier weniger spontane Stadtausgaben – dafür sind Naturausflüge oft kostenintensiver.
  • Ausflüge zu Naturzielen: oft kein spontanes Vor-Ort-Buchen möglich
  • Frühzeitige Buchung = oft günstigere Preise
  • Südsee-Inseln: lokale Anbieter deutlich günstiger als AIDA
Mitbringsel
Souvenirs – der oft vergessene Posten
Auf einer Weltreise kauft man nicht nur Magneten. Kunsthandwerk, Kleidung, Schmuck – über viele Länder summiert sich das.
  • Zollfreigrenze: 430 € pro Person beachten
  • Überblick behalten bei mehreren Etappen
  • Wichtig: Der deutsche Zoll weiß, dass ein Weltreiseschiff zurückkommt
Mein Erfahrungswert
Was ich zusätzlich ausgegeben habe – ehrlich und konkret
15.000 €
Zusatzkosten gesamt
über die gesamte Reise
2 Personen
Mutter & Sohn
gemeinsam gereist
117 Tage
Eigene Weltreise
2024/2025 · AIDAsol
Darin enthalten waren Ausflüge, Bordausgaben, besondere Erlebnisse, Verpflegung und Aktivitäten an Land – inklusive meines 7-tägigen Australien-Roadtrips. Das ist kein Maßstab und keine Empfehlung – sondern ein ehrlicher Erfahrungswert, der zeigt, in welcher Größenordnung man denken sollte.
Wichtig für diese Route: Gerade die Osterinseln, Patagonien-Ausflüge und Safari-Touren in Südafrika liegen preislich deutlich über dem, was man von europäischen Kreuzfahrten kennt. Wer diese Highlights mitnehmen möchte, sollte dafür gezielt Budget einplanen – und frühzeitig buchen.
Mein wichtigster Rat: Plane kein fixes Budget pro Tag. Plane dir Spielraum. Die spontanen Entscheidungen – der unerwartete Ausflug, das besondere Erlebnis das sich ergibt – machen am Ende die besten Erinnerungen.
Getränkepaket
Lohnt es sich – oder nicht?

Ob sich ein Getränkepaket lohnt, ist extrem individuell. Ich selbst hatte kein Getränkepaket – weil es sich für mich schlicht nicht gerechnet hätte. Ehrlich durchrechnen bevor du buchst. Nicht automatisch nehmen, nicht automatisch ablehnen.

Lohnt sich eher wenn ...
  • Du regelmäßig Alkohol oder Cocktails bestellst
  • Du täglich Kaffeespezialitäten oder Säfte trinkst
  • Du häufig À-la-carte essen gehst
  • Du viele Seetage hast und viel Zeit an Bord verbringst
Lohnt sich eher nicht wenn ...
  • Du hauptsächlich Wasser oder Tee trinkst
  • Du wenig Alkohol konsumierst
  • Du die meisten Mahlzeiten im Buffetbereich einnimmst
  • Du viele Landtage hast und wenig Zeit an Bord bist
Hinweis zur Rückreise
Bei der Rückreise gilt die Zollfreigrenze von 430 € pro Person. Der deutsche Zoll weiß, dass ein AIDA-Schiff von der Weltreise zurückkommt – und nutzt das für Kontrollen. Wer über mehrere Etappen hinweg einkauft, sollte den Überblick behalten.

VORBEREITUNG & PLANUNG

So bereitest du dich auf 126 Tage vor

126 Tage unterwegs bedeutet, dass Packen, Kabinen-Organisation und Alltagsroutinen eine ganz andere Rolle spielen als auf einer normalen Kreuzfahrt. Was banal klingt, wird unterwegs oft entscheidend. Hier teile ich meine wichtigsten Learnings aus eigener Erfahrung.

Packen & Kabine
Weniger ist mehr – wirklich
Meine ehrlichste Erkenntnis nach 117 Tagen auf See: Wir hatten 3 große und 2 kleine Koffer dabei. Es war zu viel. Rein technisch passt erstaunlich viel in die Kabine – die größere Frage ist immer, wohin mit dem Inhalt.
1
Koffer unter das Bett
Stapelbare Koffer passen überraschend gut unter das Kabinenbett. Bis zu vier große Koffer sind möglich, wenn sie ineinander passen – das schafft sofort Raum in der Kabine.
2
Kabine von Anfang an optimieren
Hängeregale für den Schrank, Magnethaken an Wänden und Türen, klappbare Stapelboxen für zusätzliche Ablagefläche – das macht einen riesigen Unterschied über mehrere Monate. Packwürfel für Ordnung in den Koffern sind ebenfalls unverzichtbar.
3
Zwiebellook – besonders wichtig auf dieser Route
Die Südhalbkugel-Route führt durch extreme Klimazonen: von patagonischer Kälte bis tropischer Hitze. Warme Jacke und Fleece sind Pflicht – nicht optional. Rund um Kap Hoorn und bei Gletscherpassagen kann es empfindlich kalt werden. Dazu bequeme Wanderschuhe für Ausflüge und etwas Schickeres für Galaabende.
Waschen an Bord
Besser als sein Ruf – wenn man es richtig angeht
AusstattungDetails
Waschmaschinen6 Stück
Trockner6 Stück
Kosten Waschmaschine2 € pro Nutzung
Kosten Trockner2 € pro Nutzung
WaschpulverInklusive
Passagiere an Bordca. 2.000
Der Schlüssel: antizyklisch waschen. Früh morgens, spät abends oder während langer Landtage – dann ist es entspannt. Wer zu normalen Tageszeiten geht, wartet. Kein Witz: Bei uns wurden zwei Paare wegen Streit um Waschmaschinen von Bord geschickt – das Thema wurde irgendwann sogar zum Running Gag des Kapitäns.
Alternative: Die AIDA-Wäscherei ist kostenpflichtig, spart aber Nerven – besonders wer den täglichen Kampf um Maschinenverfügbarkeit scheut.
Weitere wichtige Punkte
Was viele unterschätzen
Zeitumstellungen
Auf der Südhalbkugel besonders spürbar
Auf der Südhalbkugel wechseln die Zeitzonen häufig – oft nur um eine Stunde. Das summiert sich über Wochen. Seetage sind hier Gold wert – sie helfen beim Durchatmen und Ankommen. Mich hat es zeitweise wirklich aus der Bahn geworfen.
Seekrankheit
Auf dieser Route realistisch vorbereiten
Kap Hoorn und Ozeanüberquerungen gehören dazu – und der Seegang ist nicht planbar. Bei uns war Kap Hoorn Ententeich, kurz vor Neuseeland hatten wir einen Hurrikan. Tabletten oder Pflaster immer dabei haben – auch wenn man sonst nie seekrank ist.
Sprache
Englisch wird in Australien Pflicht
An Bord ist alles Deutsch. In Australien haben AIDA-Mitarbeiter keine Arbeitserlaubnis – alle Ausflüge laufen mit englischsprachigen lokalen Guides. Eine Übersetzungs-App mit Offline-Funktion ist auf dieser Route Pflicht.
AIDA zeitweise verlassen
So geht's – und was du wissen musst
Ich habe die AIDAsol auf meiner Weltreise für 7 Tage in Australien verlassen und einen eigenen Roadtrip gemacht – von Melbourne durch Tasmanien nach Sydney. Das war eine der besten Entscheidungen der gesamten Reise.
  • Antrag schriftlich stellen – vor Reiseantritt bei AIDA, nicht erst an Bord
  • Rechtzeitig beantragen – bei uns kam die Genehmigung ca. 2 Monate vor Abreise
  • Genehmigung über örtliche Behörden – nicht über AIDA direkt
  • Reisepass wird vorübergehend ausgehändigt – gesonderter Ablauf beim Verlassen und Wiedereinstieg
  • Pünktlichkeit liegt bei dir – du bist selbst verantwortlich, rechtzeitig wieder an Bord zu sein
Wichtig: Routenänderungen können passieren. Ich habe Mitreisende erlebt, deren geplanter Ausstiegshafen wegen Sturms wegfiel – sie mussten kurzfristig selbst einen Flug organisieren. Das sollte man realistisch einkalkulieren und finanziell absichern.
Spezifisch für diese Route
Osterinseln – frühzeitige Planung ist Pflicht
Die Osterinseln sind der einzige Hafen auf dieser Route, bei dem frühzeitige Buchung wirklich entscheidend ist. Ohne lizenzierten, ortsansässigen Guide darf man die Nationalparks nicht besuchen – und das Angebot ist begrenzt. Wer wartet, hat keine Wahl mehr oder zahlt deutlich mehr.
  • Sofort nach Buchung der Weltreise: Guides für die Osterinseln recherchieren
  • Nur lizenzierte, ortsansässige Guides sind zum Betreten der Nationalparks berechtigt
  • AIDA-Ausflug oder privater Guide – beides möglich, aber früh entscheiden
  • Kapazitäten sind begrenzt – je früher gebucht, desto besser die Auswahl
  • Budget einplanen – die Osterinseln sind einer der teuersten Ausflüge auf der Route

VERGLEICH DER ROUTEN

2026/2027 oder 2027/2028 – welche Route passt zu dir?

Beide Routen sind AIDA Weltreisen – aber sie fühlen sich grundlegend anders an. Hier ist der direkte Vergleich, damit du die richtige Entscheidung für dich treffen kannst.

Direkter Vergleich
2026/2027 oder 2027/2028 – wo liegt der Unterschied?

Beide Routen sind AIDA Weltreisen – aber sie fühlen sich grundlegend anders an. Wer die falsche für sich wählt, ist nicht unglücklich. Aber wer die richtige wählt, reist mit den richtigen Erwartungen.

Merkmal Route 2026/27 ★ Route 2027/28
Dauer 126 Tage 144 Tage
Grundcharakter Südhalbkugel & Natur Metropolen & Vielfalt
Metropolenanteil
~45 %
~65 %
Naturanteil
~45 %
~25 %
Eigenplanung nötig Ausflugsfokus & Natur Stadtlogistik im Fokus
Rhythmus Gleichmäßig, naturlastig Wechselhaft, intensiver
Hauptbudget-Treiber Natur-Ausflüge & Passagen Städte & Transfers
Besondere Highlights Osterinseln, Kap Hoorn, Patagonien, Moorea New York, SF, Singapur, Sydney
Zielgruppe Entschleuniger & Naturliebhaber Städtereiser & Abwechslungssucher
Entscheidungshilfe
Wann welche Route die bessere Wahl ist
Route 2026/2027
126 Tage · Südhalbkugel & Natur
Du suchst Natur, Weite und unvergessliche Landschaftserlebnisse
Du magst lange Passagen und automatische Ruhephasen
Du möchtest weniger selbst planen und organisieren
Patagonien, Kap Hoorn, Osterinseln oder Moorea stehen auf deiner Liste
Du suchst Entschleunigung statt Abwechslung
Route 2027/2028
144 Tage · Metropolen & Vielfalt
Du liebst Weltstädte und möchtest aktiv erkunden
Du schätzt Abwechslung und Kontraste zwischen Häfen
Du planst gern selbst und bist flexibel
New York, San Francisco, Singapur oder Sydney stehen auf deiner Liste
Du willst die längste AIDA Weltreise aller Zeiten erleben
Mein ehrlicher Tipp: Lies beide Artikel und spür in dich rein – welche Route lässt dich mehr träumen? Das ist meistens die richtige Antwort. Beide Routen sind großartig. Aber sie sind grundlegend verschieden.

HÄUFIGE FRAGEN

Deine Fragen zur AIDA Weltreise 2026/2027

Wie lange dauert die AIDA Weltreise 2026/2027?

126 Tage mit 48 Hafentagen. Die Route führt überwiegend über die Südhalbkugel durch Europa, Südamerika, die Südsee, Australien und Afrika.

Der größte Unterschied liegt im Routen-Charakter. Die 2026/2027 ist natur- und passagengeprägt mit einem hohen Anteil an Seetagen und langen Distanzen. Die 2027/2028 ist deutlich städtelastiger mit einem Metropolenanteil von rund 65%. Wer Natur und Weite sucht, ist bei der 2026/2027 besser aufgehoben.

Ja – und das ohne Einschränkung. Die Osterinseln gehören zu den beeindruckendsten Orten dieser Route. Wichtig: Ohne lizenzierten ortsansässigen Guide darf man die Nationalparks nicht besuchen. Frühzeitig buchen, das Angebot ist begrenzt.

In den meisten Häfen ja. Grundsätzlich gilt: Vor Ort organisieren ist oft günstiger und flexibler als über AIDA. Ausnahmen sind die Osterinseln (Guide Pflicht) sowie die brasilianischen Häfen Salvador und Rio (geführte Tour aus Sicherheitsgründen empfohlen).

Ich habe auf meiner Weltreise zusätzlich zum Reisepreis rund 15.000 € für zwei Personen ausgegeben – für Ausflüge, Bordausgaben und besondere Erlebnisse. Das ist kein Muss, aber eine realistische Orientierung.

Die Route hat einen hohen Anteil an Seetagen, gerade auf langen Passagen wie dem Pazifik oder rund um Kap Hoorn. Aus eigener Erfahrung: Ja, man braucht sie wirklich. Gerade nach intensiven Reiseabschnitten wie Neuseeland oder Australien sind sie keine Lückenfüller, sondern wichtige Erholungszeit.

Eher nicht. Die Länge, die Anzahl der Häfen und der organisatorische Aufwand sind für Kreuzfahrt-Einsteiger zu viel. Die Weltreise richtet sich vor allem an erfahrene Kreuzfahrer, die ihre eigenen Bedürfnisse gut einschätzen können.

Ja, mit vorher genehmigtem Antrag. Ich habe das selbst gemacht – 7 Tage Australien-Roadtrip. Der Antrag muss schriftlich vor Reiseantritt gestellt werden. Alle Details dazu im Vorbereitungs-Abschnitt.

Die wichtigsten Punkte: Seekrankheit vorbereiten (Seegang gehört dazu), Osterinseln frühzeitig buchen, Seetage als Teil der Reise akzeptieren, brasilianische Häfen mit geführten Touren planen, und realistische Erwartungen ans Wetter in der Südsee haben.