Camper-Roadtrip, Outback, Great Barrier Reef, Sydney und eine Kreuzfahrt in den Südpazifik – meine Packliste musste für sehr unterschiedliche Situationen funktionieren. Ich habe meinen Koffer vor der Reise komplett dokumentiert und zeige euch hier, was sich nach sechs Wochen tatsächlich bewährt hat.
Für eine Packliste über mehrere Klimazonen zählt weniger die Menge als die richtige Auswahl: Kleidung für kühle Outback-Morgen bis zum Kreuzfahrt-Abend, dazu ein paar bewährte Alltagshelfer wie Stirnlampe, Powerbank und isolierte Trinkflasche. Meine komplette Produktliste findet ihr weiter unten und gesammelt bei Amazon.
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Mehr InformationenMeine komplette Route durch Australien und den Südpazifik findet ihr auf der Australien-Übersichtsseite.
Australien bedeutet im australischen Winter nicht automatisch Shorts und T-Shirt. Ich hatte auf dieser Reise wirklich alles: Sonne, Wind, Regen, kühle Abende.
Eine meiner besten Entscheidungen. Gerade morgens, abends und bei wechselhaftem Wetter habe ich sie ständig getragen.
Morgens kühl: lange Hose. Später warm: Beine ab. Modisch nicht mein Highlight, praktisch aber unschlagbar.
Wer z. B. im Karijini National Park wandern will, sollte vernünftiges Schuhwerk dabeihaben – mit Flipflops würde ich dort nicht losziehen.
Gerade bei heller oder empfindlicher Haut ein einfacher zusätzlicher Sonnenschutz. Meins habe ich direkt in Australien gekauft (Rip Curl).
Gerade im Camper extrem praktisch – ich konnte einfach den passenden Würfel rausnehmen, statt den ganzen Koffer aufzuwühlen. Kleiner Haken: In Packwürfel passt erschreckend viel, dazu mehr im Koffer-Check.
Ich filme und fotografiere auf Reisen sehr viel, entsprechend ist dieser Teil meiner Packliste umfangreicher als bei den meisten anderen.
Ersatzakkus, Ladegerät, Unterwassergehäuse, Schwimmgriff, Farbfilter, Autohalterung, Handyaufsatz, Schutzhülle, Klettband. Braucht nicht jeder – für Schnorcheln und Wandern war die GoPro bei mir aber ständig im Einsatz. Der Schwimmgriff verhindert, dass sie im Wasser verschwindet; das Klettband befestigt sie easy am Rucksack.
Akkus, Controller, Goggles. Nimmt kaum Platz weg, einige meiner Lieblingsaufnahmen aus Westaustralien sind damit entstanden. Wichtig: vorab über Flugregeln und Verbotszonen informieren.
Verbindet die SD-Karte direkt mit dem Smartphone – Aufnahmen ließen sich so unterwegs sofort übertragen.
Zusätzliche Sicherung für Fotos und Videos – bei sechs Wochen Reise kommt einiges zusammen. Lässt sich direkt ans Smartphone anschließen.
Für lange Tagesausflüge unverzichtbar – ohne würde ich bei so einer Reise nicht losziehen.
Lädt Smartphone, Apple Watch und AirPods gleichzeitig – spart mehrere einzelne Ladegeräte, gerade im Camper praktisch.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die unterwegs den Unterschied machen.
Mein überraschender Favorit: auf Campingplätzen und im Dunkeln am Camper unglaublich praktisch – Licht und trotzdem beide Hände frei. Kommt beim nächsten Roadtrip definitiv wieder mit.
Australien hat andere Steckdosen als Deutschland – lieber schon zu Hause kaufen statt vor Ort suchen.
Diesmal nicht gebraucht (mein Camper hatte CarPlay) – da man das vorher aber nicht immer weiß, würde ich sie trotzdem wieder einpacken.
Einer meiner meistgenutzten Gegenstände. Kostenlose Wasserstationen gibt es an vielen Orten, und das Wasser blieb darin stundenlang kühl.
Sonnencreme, Mückenspray, Gel gegen Mückenstiche, persönliche Medikamente. Auf Mückenschutz würde ich rückblickend definitiv nicht verzichten – ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Stiche ich hatte.
Für den Kreuzfahrt-Teil meiner Reise hatte ich zusätzlich ein paar typische Helfer dabei.
Klingt banal, ist bei Wind an Deck aber ziemlich praktisch.
Viele Kabinenwände sind magnetisch – praktisch, um Unterlagen oder Kleinigkeiten zu befestigen.
Rund 80 AUD von einer vorherigen Reise hatte ich noch dabei. Im Alltag habe ich in Australien aber fast alles mit Karte bezahlt.
Ich habe tatsächlich fast alles benutzt. Meine Technik-Ausrüstung ist natürlich sehr individuell – wer nicht fotografiert oder filmt, kann hier einiges zu Hause lassen.
Nicht die Menge der Kleidung entscheidet, sondern die richtige Auswahl. Waschmöglichkeiten gab es unterwegs genug – deshalb musste ich nicht für sechs Wochen Kleidung einpacken.
Damit ihr nicht jeden Artikel einzeln zusammensuchen müsst, habe ich alle Produkte aus diesem Artikel in einer Amazon-Liste gesammelt.
Zur Amazon-Packliste →Affiliate-Link: Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Ich bin mit Koffer gereist – bei einer Kombination aus Camper, Kreuzfahrt und Städten hat sich das für mich bewährt, gerade weil man den Koffer im Camper einfach verstauen kann und nicht ständig etwas auf dem Rücken tragen muss. Für klassisches Backpacking mit vielen Ortswechseln zu Fuß ist ein Rucksack meist die flexiblere Wahl.
Australien hat sehr strenge Einfuhrbestimmungen, vor allem bei Lebensmitteln, Pflanzen- und Tierprodukten. Alle Reisenden durchlaufen bei der Einreise eine Biosecurity-Kontrolle, die spürbar länger dauert als in vielen anderen Ländern, und das Gepäck wird auch stichprobenartig kontrolliert. Am besten hält man sich strikt an die Angaben auf der Incoming Passenger Card und deklariert im Zweifel lieber zu viel als zu wenig.
Das hängt von der Fluggesellschaft ab. Bei mir hat eine Airline das Gesamtgewicht unkompliziert akzeptiert, bei einer anderen wurden auf einer früheren Reise einzelne Gepäckstücke genau geprüft und zu schweres Gepäck musste umgepackt werden. Deshalb lohnt sich ein Blick in die genauen Freigepäck-Regeln der jeweiligen Airline, gerade bei zusätzlichen Inlandsflügen.
Nein. Sowohl auf Campingplätzen als auch in den meisten Unterkünften und auf Kreuzfahrtschiffen gibt es Waschmöglichkeiten. Wichtiger als die Menge an Kleidung ist, dass sie zu unterschiedlichen Situationen passt – vom kühlen Outback-Morgen bis zum Kreuzfahrt-Abend.
Ja, Australien verwendet andere Steckdosen als Deutschland. Ich würde den Reiseadapter definitiv schon zu Hause kaufen und nicht erst vor Ort danach suchen.
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